Die Geschichte des Weltalls

[singlepic=1030,190,190,,left] Gestern führten mich meine Wege ins Planetarium nach Bochum. Ich muss sagen, ich war beeindruckt. Ich wusste vorher nicht was mich erwartet, also habe ich auch nicht spekuliert. Ich wusste nur, dass man dort in einer großen Kuppel den Sternenhimmel betrachten kann.

Alleine der Hinweg war ein Abenteuer. Eigentlich ist von der UniDortmund aus das Planetarium, welches ganz in der nähe des Stadions des VFL Bochums zu finden ist, sehr einfach zu erreichen. Doch ändert sich das schlagartig, wenn man so losfährt, dass man um 17.00 am Sonntag da ist, und nicht daran denkt, dass der VFL am selben Tag ein Heimspiel hat.

Mal so nebenbei: Wie ich gestern feststellen musste heißt das gute alte “Ruhrstadion” mittlerweile “rewirpowerSTADION“. Ich muss leider feststellen, dass es unsere Bochumer Nachbarn doch noch viel härter getroffen hat als uns mit unsererm “SignalIduna Park”. Bei “rewirpowerSTADION” kann ich ehrlich gesagt nicht mal erkennen wer da Werbung macht. Warscheinlich kenne ich einfach nur das Unternehmen “Revierpower” oder so nicht. Naja was solls.

Im Planetarium angekommen fand sich erstmal alles vor wie in einem Kino. Karten Online reserviert und vor Ort abgeholt. Popcorn gabs keins, dafür war der “Kinosaal” besser ;-).

Unter der Kuppel des Planetariums nahmen wir nun über die ganze Grundfläche verteilt platz. Die komplette Kuppel ist die Leinwand und die Projektoren sind überall in den Wänden verteilt. Zusätzlich werden sie von einem abgespaced aussehenden “Projektor” in der Mitte des Saals unterstützt. (siehe Foto).

Wir sahen nun die Vorstellung: “Die Geschichte des Weltalls”, in der über genau eine Stunde allerlei Sterne und Planeten vor unseren Augen vorbeizogen. Unterstützt wurden die Bilder von 2 Off-Stimmen, die den ganzen “Film” zu einer Art interessanter Doku machten.

Ganz ehrlich gesagt, hätte es ruhig noch viel tiefergehen oder “wissenschaftlicher” sein können. Aber man muss ja den Geschmack der “Masse” treffen, was hier sicher gelungen ist.

Für Kleinkinder ist diese Vorstellung (ab 14 Jahre) nichts gewesen. Mein ca. 6 Jähriger Sitznachbar, hampelte die ersten 20 Minuten sehr gelangweilt auf seinem Sitz herrum, um danach hinter uns auf dem Boden einzupennen. (Die Sitze lassen sich extrem weit nach hinten biegen, damit man hinterher nicht an Genickstarre zu leiden hat.)

Für alle, denen ich damit jetzt die Idee für den nächsten Wochenendsausflug mit den Kindern kaputt gemacht zu haben scheine. Keine Angst, es gibt viele verschiedene Vorführungen. Auch welche für kleinere Kinder (z.B Abenteuer mit Plani und Wuschl), oder sogar so exotische Dinge wie “Pink Floyd -Eclipse-” in der der Abendhimmel mit Musik untermalt wird.

Fazit: “Ich war beeindruckt von den Bildern des Sternenhimmels. Wirklich interessant zu sehen. Empfehlenswert”.

www.planetarium-bochum.info


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